Die Betriebskosten einer chemisch-physikalischen Aufbereitungsanlage liegen im Vergleich zu einer Verdampferanlage in der Regel wesentlich höher. Zudem ist es in vielen Fällen äußerst schwierig oder aufwendig, die geforderten Einleitgrenzwerte mit einer C/P-Anlage zu erreichen. Es sind aufwendige Genehmigungsverfahren sowie regelmäßige Kontrollen und Überwachungen durch Behörden erforderlich.
LOFT-Vakuumverdampfer im Vergleich zu chemisch-physikalischen Verfahren
Das aufbereitete Abwasser ist zur Wiederverwendung nicht geeignet und muss eingeleitet werden.
Der erforderliche Platzbedarf ist meist deutlich größer als bei einer Verdampferlösung.
Der Aufwand für Organisation sowie für Personal sind im Vergleich zum Vakuumverdampfer ebenfalls wesentlich höher.
Das nachfolgende Beispiel einer realisierten Anlage vergleicht die relevanten Faktoren
Wirtschaftlichkeitsberechnung am Beispiel einer Aluminium-Vorbehandlung (Entfetten, Beizen) gegenüber einer chemisch-physikalischen Aufbereitung von 250 l/h bzw. 1.440 m³/Jahr:
Ein Hersteller von Kühlaggregaten hatte seine Abwässer bisher chemisch-physikalisch aufbereitet. Als die Überholung der chemisch-physikalischen Anlage anstand, entschied sich der Kunde aufgrund einer Kosten-Nutzen-Analyse für einen Verdampfer DESTIMAT® LE 250.
Aufgrund einer ganzheitlichen Betrachtung und Abstimmung des Konzeptes der Vorbehandlung und der Abwasseranlage durch uns, konnte der Frischwasserbedarf von 12.100 m³/Jahr auf 280 m³/Jahr reduziert werden.
Somit konnte neben einer erheblichen Kosteneinsparung ein ganz wesentlicher Beitrag zur Schonung der Umwelt realisiert werden.
Dies wurde durch mehrere Faktoren ermöglicht: die Rückgewinnung des Abwassers mit Verdampfer, die Optimierung der Vorbehandlungsanlagen und eine bessere Reinigungswirkung durch spezifische Parameter der Wasserqualität, z. B. geringere erforderliche Temperaturen, extrem niedrige Leitfähigkeit etc.
Bei diesem Kunden betrug die Investition für den Verdampfer inkl. der benötigten Peripherieausstattung und der Kosten für die Inbetriebnahme ca. 120.000 €.
Die Amortisationszeit für die Anlage (gegengerechnet mit einer chemisch-physikalischen Aufbereitung) betrug somit ca. 20 Monate!
Erfahren Sie hier wie sich diese Ersparnis zusammensetzt.







